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Fotografie ist für mich immer ein Wiederfinden. Weniger das Festhalten eines Augenblicks, als ein unbewusstes Wiedererkennen von Etwas in der Welt, das in mir bereits existiert – in Fragmenten von Erinnerungen aus Licht, Strukturen, Formen und unentschlüsselten Zusammenhängen zwischen Gesehenem und Empfundenem.
Es ist immer das Licht, das den initialen Impuls gibt und durch seine besondere, komplexe Qualität einen Prozess des Erkennens in Gang setzt, der sich in der fotografischen Aufnahme verdichtet.
Mit digitalen Mitteln versuche ich, Bildräume zu gestalten, die bislang nur in meiner Vorstellung existierten. Es ist ein tastendes Annähern, ein Experimentieren mit Form, Farbe und Textur, in der Verschmelzung von Fotografie, abstrakter Malerei und Skulptur.